Fahrtbericht Ems-Jade-Kanal
#1
Bilder und ein paar Informationen zum Ems-Jade-Kanal.

Die Fotos zeigen alle beweglichen Brücken und die Schleusen in der Reihenfolge von Wilhelmshaven über Aurich bis zur Verbindungsschleuse.
Ich habe sie einfach mal durchnummeriert.

Zur besseren Übersicht, hier die Strecke als GPS-Datei mit den entsprechenden Bildern an den jeweiligen Brücken.
Ems-Jade-Kanal


Los geht es mit der Deichbrücke in Wilhelmshaven,
Brücke 1:    

weiter mit der Rüstringer Brücke,
Brücke 2:        

der Schleuse Mariensiel, zuerst die Schleusenbrücke
Brücke 3:    

dann die Schleusenkammer
Schleuse 1:    

Kurz vor der nächsten Brücke noch ein Blick zurück. Es ist halt noch früh und kühl, deshalb wabert der Dunst über dem Wasser.
Ach ja, das sind tatsächlich Pricken, also beachten und nicht auf der "falschen" Seite fahren.
   

Nun die weitere Bauwerke, meist ohne Bezeichnung.
Brücke 4:            
Hier ist Vorsicht geboten, denn unmittelbar hinter der Biegung steht man vor den "Gleisen". Da der Brückenwärter erst die Straßenbrücke wieder schließt und dann die Eisenbahnbrücken öffnet, steht man eine kurze Zeit in einem kleinen "Plantschbecken". Wenn mehrere Boote zusammen unterwegs sind, wird das ganz schön eng.

Auch die Bahn muss mal kurz warten.
Brücke 5 und 6:            

Ups, hier war der Schleusenwärter zu schnell, kein Foto der geschlossenen Brücke.
Brücke 7:    

Aber danach passen wir besser auf.
Brücke 8:        
Brücke 9 und 10:                
Brücke 11:        
Brücke 12:        

Die Strecke ist einfach wunderschön und das Wetter traumhaft.
                   

Das sehen auch die "Landratten" so.
   

Ach ja, die Brücken.
Brücke 13:        
Brücke 14:        
Brücke 15:        
Brücke 16:        

Die nächste Schleuse, Wiesede mit Schleusenbrücke.
Brücke 17 und Schleuse 2:        

2 km weiter die Schleuse Upschört. Auch mit beweglicher Brücke, die aber für uns nicht öffnen muss.
Brücke 18 und Schleuse 3:    

Ohne bewegliche Brücken weiter bis zur Schleuse Wiesens. Wie man sieht, ab hier geht es wieder zu Tal.
Schleuse 4:    

Wieder Brücken
Brücke 19:        

und eine wunderschöne Kanalstrecke.
           

Weiter mit den nächsten Brücken.
Brücke 20:        
Brücke 21:        

Nun sind wir in Aurich. Die Brücken heraus sind schon etwas größer und der Schleusenwäter sehr schnell.
Brücke 22:        
Brücke 23:        

Die nächste Schleuse, Rahe. Besonderheit hier, sie hat ein Mittelhaupt um Wasser zu sparen. Man sollte also bis ganz nach vorne durchlaufen, damit dies auch genutzt werden kann.
Schleuse 5:    

Dann weiter mit den Brücken.
Brücke 24:        
Brücke 25:        
Brücke 26:        
Brücke 27:     Die war schon auf als wir ankamen.
Brücke 28:        
Brücke 29:        

Nun die Verbindungsschleuse mit der davor liegenden Brücke.
Die Brücke wird per Selbstbedienung angefordert. Kleiner Tip, wirklich fest an der Kette ziehen!
Brücke 30:            

Die Schleuse hat ein Mittelhaupt, genauso wie die Schleuse Rahe. Deshalb bis ganz nach vorne durchlaufen.
Schleuse 6:    

Achtung: Fährt man vom Oberwasser ein, so macht die Schleuse den Eindruck, einer geschlossenen Wand mit Gleitstangen. Sobald das Wasser sinkt, sieht man, das es sich um eine Böschung mit Dalben handelt. Die Abstände der Dalben sind an die Bedürfnisse der Sportboote angepasst, trotzdem sollte man die Augen offen halten.
       

Nach dieser Schleuse kommt keine bewegliche Brücke mehr. Aber es gibt noch zwei feste Brücken, die eine Durchfahrthöhe von 3,0 m (die auf Höhe des Yachtclub Wiking) bzw. 3,10 m (die auf Höhe des WSV Friesland) haben. Die Angaben stimmen aber nur, wenn der Wasserspiegel im Kanal normal hoch ist. Also hier sehr vorsichtig fahren, wenn die eigene Höhe knapp darunter liegt. Die erste Brücke hätte mich fast den Flaggenstock gekostet.

Zur Planung:
Die Geschwindigkeit ist auf 8 km/h begrenzt. Hält man diese strikt ein, so muss man vor den Brücken nicht aufstoppen. Der Schleusenwärter ist immer vor einem da und öffnet, sobald man in Sichtweite kommt. Wenn man um 8 Uhr in Wilhelmshaven startet, kann man ganz bequem bis Aurich kommen. Ist man, so wie wir, als einzelnes Boot unterwegs und bespricht die Tour vorher mit dem Personal, kann man auch in einem Rutsch bis Emden oder zur Verbindungsschleuse fahren. Nach der Verbindungsschleuse hat man dann freie Fahrt bis zur Schleuse Oldersum.

Danksagung:
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung und die Hilfsbereitschaft der zuständigen Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Deren Informationen waren sowohl bei der Planung als auch während der Fahrt sehr hilfreich.
Allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
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#2
Super, endlich kann man sich online schon vorab über die zu erwartenden Brücken und Schleusen informieren.
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